Die Power der inneren Sicherheit und Integration

Sich sicher im eigenen Körper zu fühlen, ist wie ein sanfter Fluss, der uns in den Zustand des Wohlbefindens bringt. In der hektischen Welt von heute ist es leicht, die Verbindung zu sich selbst zu verlieren. Doch es gibt einen Ort, an dem wir uns geborgen und sicher fühlen können – in unserem eigenen Körper.

Was bedeutet es, sich sicher in seinem eigenen Körper zu fühlen?

  • Du findest smarte Lösungen
  • Du bist kreativ und fühlst Dich im Flow
  • Du strahlst mit positiver Energie
  • Du spürst die Liebe und Verbindung zu Dir selbst und zu Anderen
  • Du bist integriert in Deine Umgebung
  • Du fühlst Dich in Sicherheit und bist geborgen in Dir selbst
  • Du spürst, dass Du allen Situationen gewachsen bist, denen Du begegnest
  • Du handelst aus Klarheit, statt aus Angst und Konditionierung

Die Trennung vom eigenen Körper und der Verlust der Präsenz

Kennst Du diesen inneren Drang nach Kontrolle und Macht? Das Gefühl gefangen zu sein und das Bedürfnis ständig im Überdrive zu laufen, um Deine vermeintliche Machtlosigkeit zu überwinden? Dabei sehnst Du Dich nach Freiheit und Klarheit, aber es fühlt sich oft schwer an, den Weg dorthin zu finden.

Hier liegt die Essenz unseres Wachstums – die Erkenntnis, dass wahre innere Freiheit nicht durch Überkompensation, sondern durch Akzeptanz und bewusstes Handeln erreicht wird. So kannst Du Deinen Drang nach Kontrolle und Macht in kraftvolle Power ummünzen, die Du ganz bewusst für Deine Ziele einsetzt. Du übernimmst das Steuerrad und bestimmst, wohin Dein Schiff segelt.  

Ein gesunder Mensch ist IN SEINEM Körper präsent

Manchmal werden die Gefühle und Sinneseindrücke zu intensiv, und unser Geist versucht, sich vor ihrer Wucht zu schützen. Das ist der Moment, in dem die Dissoziation Einzug hält – eine Trennung von Erinnerung, Identität, Empfindungen und Bewegungen. Als ob wir den Körper verlassen würden, um der Überforderung zu entkommen. In diesen Momenten fühlen wir vielleicht gar nichts mehr – wir sind abgeschnitten von unserem innersten Wesen.

Stress, der unwillkommene Begleiter unseres modernen Lebens, kann zu einer gefährlichen Trennung von unserem Körper führen. Wenn wir uns nicht mehr vollständig in unserem Körper fühlen, beginnen wir ihn abzulehnen oder sind völlig überfordert, ausgelaugt, ohne Energie. Haben kein Vertrauen mehr in uns und unseren Körper. Das Gefühl nichts mehr machen zu können, übermäßiger Sport oder auch strenge Ernährung sind mögliche Wege, diese Lücke zu füllen. Doch Vorsicht, denn auch inmitten der vermeintlichen Lebendigkeit kann eine unterschwellige Ablehnung unseres Körpers lauern.

Die Frage ist also:

Warum tun wir, was wir tun,
und aus welchem inneren Antrieb heraus handeln wir wirklich?

Der Weg der Aufwärtsspirale:

Hier trennt sich der Pfad in zwei Richtungen. Die Abwärtsspirale, die in den Zerfall führt, oder die Aufwärtsspirale, die von Sicherheit und Wohlbefinden getragen wird. Und Du hast die Wahl, für welchen Weg Du Dich entscheidest. Es ist IMMER Deine Entscheidung. Niemand sonst hat die Verantwortung für Dich und Dein Leben.

Stellen wir uns vor, wir machen Sport, um uns lebendig zu fühlen, nicht aus dem Druck heraus, uns nicht schön genug zu finden. In dieser positiven Spirale verstärken unsere Handlungen nicht unsere Unsicherheiten, sondern nähren unsere Lebensfreude. Die Art und Weise, wie wir uns fühlen, beeinflusst direkt, wie wir handeln und wie wir unseren Körper wahrnehmen.

8 Inspirationen, um innere Sicherheit zu erlangen:

#1
Die Macht der Reflexion

Es ist entscheidend, innehaltend zu reflektieren, was uns antreibt. In einem Sog aus Verantwortung, einem negativen – oft unbewussten –Selbstbild und dem Verlangen nach Macht und Kontrolle kann der Wille so stark werden, dass er uns über unsere eigenen Grenzen hinwegführt. Und das in so einem Ausmaß, dass wir mit der inneren Grenzüberschreitung überfordert sind. Doch die wahre Stärke liegt darin, sich bewusst zu führen, sich zu fragen, warum wir das tun, was wir tun, und die Motive hinter unseren Handlungen zu erkennen. Um dann bewusst unsere Grenze zu verschieben.

#2
Regelmäßige Pausen einlegen

Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause. Wie wahr dieser Satz von Elizabeth Barrett Browning ist, merkst Du dann, wenn Du es eine Zeitlang in Deinen Alltag integriert hast. Dafür gibt es viele Wege. Nutze Deine Mittagspause für einen Spaziergang, mache zwischendurch immer wieder ein paar Körperübungen, lege Dich für nur 10 Minuten hin. Sei kreativ und finde Möglichkeiten für Dich! Und zwar unabhängig davon, was Deine Umgebung davon hält. 😉

#3
Gehe raus in die Natur!

Egal, ob im Wald, am Wasser, in den Bergen. Geh dahin, wo Du Dich wohlfühlst und Energie tanken kannst. Draußen bekommst Du einen freien Kopf, stärkst Dein Immunsystem, bekommst bessere Laune und reduziert die Stresshormone in Deinem Körper. Zudem ist wissenschaftlich bewiesen, dass es das Nervensystem beruhigt, wenn wir uns in der Natur aufhalten.

#4
Gefühle bewusst wahrnehmen und zulassen

Nimm Dich, Deine Bedürfnisse, Deine Gefühle und Deine Emotionen wahr und bleibe bei Deiner Wahrnehmung. Auch wenn sie sich im ersten Moment unangenehm für Dich anfühlen. Sie wollen Dir „nur“ was mitteilen und sobald Du sie anhörst, gehen sie. Je stärker Du versuchst wegzuhören, desto lauter klopfen sie an. Bleibe so lange bei Dir, bis Du wieder Du selbst bist. In meinem Blogbeitrag „Emotion Wut“ zeige ich Dir eine Technik, um Emotionen umzuwandeln.

#5
Lerne Nein zu sagen

Unsere Grenzen schützen ein Revier, ein Bereich, der zu uns gehört, über den wir frei und selbstbestimmt verfügen wollen. Für den wir Verantwortung tragen. Wer seine Grenzen kennt, kann am ehesten damit rechnen, in Harmonie mit anderen zu leben – und in Alignment zu sich selbst. Achtsame Grenzen zu setzen ist Übungssache und lässt sich lernen. Erfahre darüber mehr in meinem Blogbeitrag „Gesunde Grenzen setzen“.

#6
Gestalte Dein Umfeld so, dass es zu Dir passt

Kennst Du diese Begegnungen mit Menschen, bei denen Du das Gefühl hast, Dich danach leerer zu fühlen als vorher? Energieräuber sind Menschen, die andere Werte haben als Du und daher nicht zu Dir passen.
Und es gibt die Menschen, bei denen Du Dich geborgen und sicher fühlst. Du kannst Du selbst sein und hast nicht das Gefühl, Dich verstellen zu müssen, um akzeptiert zu werden. Diese „Energiegeber“ hören Dir zu, stellen Fragen und helfen Dir Deine eigenen Lösungen zu finden, statt Dir alles vorgeben zu wollen.
Schau Dir Dein Umfeld genau an und überlege Dir sehr genau, wem Du Deine Energie schenkst und wer Dir guttut!

#7
Nutze positive Worte und Gedanken

Beobachte Dich mal ganz bewusst ein paar Tage lang, wie Du über Dich selbst denkst und sprichst. Wie oft kommt Dein innerer Kritiker zum Vorschein und haut Dir mal wieder gewaltig auf den Kopf? Viele innere Unsicherheiten entstehen in unserem Kopf und haben gar nichts mit der Realität zu tun. Wir interpretieren etwas und bauen Gedankenspiralen auf, lassen das Kopfkino rasen. Wenn Du das merkst, sage innerlich STOP und sage Dir bewusst positive Worte und denke gut über Dich, sei liebevoll zu Dir selbst. Jeden Tag, immer wieder aufs Neue. Ich rede hier nicht davon, dass Du Dir alles schönreden und Dinge unter den Teppich kehren sollst. Vorrangig geht es darum, Dich selbst gut zu behandeln, mit Selbstmitgefühl, Geduld und Toleranz. Sei Dir selbst Dein bester Freund und behandle Dich auch so. Wenn Du innerlich stark bist und Dich so akzeptierst wie Du bist, kannst Du es auch mit den dunkleren Seiten in Dir und der Welt aufnehmen. 😉

#8
Erlaube Dir, Du zu sein

Mit all Deinen Facetten, mit all Deinen Seiten. Sei ehrlich zu Dir und anderen und zeige Dich authentisch. Halte nicht aus Angst Deine eigene Wahrheit zurück.

Fazit:

Die Reise zur Sicherheit und Integration in unserem Körper ist ein Tanz zwischen Präsenz und Reflexion, zwischen Fokus und Akzeptanz. Es geht darum, sich bewusst zu führen, die Motive hinter unseren Handlungen zu verstehen und den Weg der positiven Spirale zu wählen. In diesem Raum der Klarheit und inneren Freiheit können wir den Fluss des Lebens im eigenen Körper spüren, uns lebendig und verbunden fühlen. Die Tür zur Sicherheit in uns selbst steht offen – es liegt an uns, hindurchzuschreiten und die Reise anzutreten.

Melina Schroff | Heilpraktikerin für Psychotherapie | Bodensee

Melina Schroff –Heilpraktikerin für Psychotherapie

Bodensee
Singen – Radolfzell – Konstanz – CH Schaffhausen

Überwältigende Gefühle und Sinneseindrücke oder zu viel Stress (positiver und negativer!) lassen uns manchmal das Gefühl für uns selbst und unseren eigenen Körper verlieren.

Oftmals finden wir aus dieser Spirale ohne Hilfe von außen nicht mehr raus. Mit meinem SAFE.-Konzept unterstütze ich Dich dabei, Dich selbst bewusst wahrzunehmen und durch Klarheit und innere Sicherheit Deine Ziele zu erreichen und Deine Leben bewusst zu gestalten.

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