„Schneller, höher, weiter“ – Selbstmanagement für ein Leben in Balance

„Schneller, höher, weiter“ – Selbstmanagement für ein Leben in Balance

Selbstmanagement für ein Leben in Balance: Zwischen Hustle Modus und Slow Living

Du kennst sicherlich das Gefühl, hin- und hergerissen zu sein, wenn es darum geht, welchen Lebensstil Du anstreben möchtest. An manchen Tagen siehst Du Dich bereits in einer erfolgreichen Karriere, in einem großartigen Haus, mit einem aktiven Lebensstil. An anderen Tagen hingegen sehnst Du Dich nach einer einfachen Holzhütte im Wald und einem minimalistischen Lebensstil. Überspitzt ausgedrückt. Doch was ist die richtige Wahl?

Wir alle wissen, dass ein Leben, das nur aus Anspannung und „Hustle“ besteht, unsere Energie rauben und unseren Körper belasten kann. Hustle bedeutet übrigens „sich anstrengen, schwer arbeiten“. Genauso kann ein Leben in ständiger Entspannung und Minimalismus unser inneres Feuer ersticken und uns träge machen. Der Schlüssel für die eigene Zufriedenheit liegt in der Balance zwischen diesen beiden Polen.

Ein ausgewogenes Leben, das sowohl Momente der Anspannung als auch der Entspannung enthält, lässt uns lebendiger fühlen. Denk an die Sommerhitze und den erfrischenden Sprung in kaltes Wasser – genau das Gefühl, das wir erleben, wenn wir zwischen Anspannung und Entspannung wechseln.

Du musst Dich nicht zwingen, Dich für den einen oder den anderen Lebensstil zu entscheiden. Die Königsdisziplin besteht darin, bewusst zwischen diesen beiden Polen zu navigieren und dabei Dein Nervensystem zu unterstützen.

Von Anspannung (Hustle) zu Entspannung (Slow)

Manchmal ist es schwierig, wenn Du gerade im „Hustle-Modus“ bist, zur Entspannung überzugehen. Es ist, als ob Du einen Berg hinunterrennst und selbst wenn Du unten angekommen bist, rennst Du weiter, bis Deine Beine zur Ruhe kommen.

Hier ist eine einfache Methode, um bewusster zwischen dem aktiven „Hustle-Modus“ und dem entspannten „Slow Living“ zu wechseln:

#1
Visualisiere einen Berg

Stell Dir vor, dass Dein Leben wie ein Berg ist, bei dem der Gipfel für den hektischen Hustle-Modus steht und unten für das entspannte Slow Living.

#2
Teile den Berg in 5 Abschnitte ein

Teile diesen Berg in fünf Abschnitte ein und denke darüber nach, wie Du Dich in jedem Abschnitt fühlen möchtest und welche Aktivitäten für Dich dazu passen.

#3
Verknüpfe jeden Abschnitt mit einer Eselsbrücke

Nun überlege Dir, welches Symbol, welches Bild, welche Gewohnheit Du mit jedem Abschnitt verbinden könntest. Setze Dir sozusagen einen „Anker“, eine Eselsbrücke, die Dich immer wieder daran erinnert, wie Du Dich fühlen möchtest.

Beispiel mithilfe von inneren Bildern:  

Abschnitt 1 (ganz oben)
Ganz oben auf dem Berg nimmst Du das Bild eines Marathonläufers: Wie fühlst Du Dich, wenn Du körperlich so richtig an Deine Grenzen gehst? Es ist anstrengend, aber wenn Du das Ziel erreichst, bist Du unglaublich stolz.

Abschnitt 2 (nach oben):
Stelle Dir vor, wie ein Wanderer mit einem Rucksack den Berg hinaufgeht. Der Weg ist steil, aber er ist entschlossen und voller Energie, die Herausforderung anzunehmen.

Abschnitt 3 (mittlerer Bereich):
Denke an ein sanft plätscherndes Flüsschen, das sich durch eine grüne Landschaft schlängelt. Hier ist es ruhiger, aber es gibt trotzdem eine leichte, konstante Bewegung und ein Gefühl von Zufriedenheit.

Abschnitt 4 (weiter unten):
Betrachte eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam um ein Lagerfeuer sitzen. Sie teilen Geschichten und lachen miteinander. Hier stehen die Gemeinschaft und das Teilen im Vordergrund.

Abschnitt 5 (ganz unten):
Stelle Dir einen stillen Waldsee vor, umgeben von hohen Bäumen. Die Oberfläche des Sees ist glatt und spiegelt die Ruhe der Umgebung wider. Hier herrscht tiefe Entspannung und innerer Frieden.


Das sind nur Beispiele! Finde Deine eigenen Bilder, so fällt es Dir leichter, Dich mit dem Gefühl zu verbinden.

Diese Bilder sollen als Anker dienen, um die jeweiligen Gefühle und Stimmungen mit den verschiedenen Abschnitten des Berges zu verbinden. Viel Erfolg bei Deinen Visualisierungsübungen!

#4
Regelmäßigkeit

Wenn Du diese Bilder regelmäßig vor Deinem inneren Auge visualisierst und vom Gefühl mit dem jeweiligen Abschnitt auf dem Berg verknüpfst, wird Dein Unterbewusstsein sie erkennen. Irgendwann kannst Du auch mitten auf dem Berg anhalten und problemlos zwischen den verschiedenen Lebensphasen wechseln.

Hättest Du gerne persönliche Unterstützung, damit es für Dich leichter ist? Gerne stehe ich Dir zur Seite, mit meinem Hypnose-Angebot lässt sich dieser Prozess sehr beschleunigen.

Gewinne die Kontrolle über Dein Leben (zurück)

Das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung ermöglicht es Dir, Dich lebendiger und freier zu fühlen. Indem Du bewusst steuerst, wann Du in den „Hustle-Modus“ wechselst und wann Du die Entspannung suchst, kannst Du die Kontrolle über Deinen Lebensstil zurückgewinnen.

Schwedischer Lebensstil als Inspiration

Ein inspirierendes Beispiel für ein ausgewogenes Leben bietet der schwedische Lebensstil „Lagom“, was so viel bedeutet wie „genau richtig“. Die Schweden verstehen es, die Balance zwischen Arbeit und Freizeit, Konsum und Nachhaltigkeit zu finden. Dieser Ansatz könnte auch für Dich eine Quelle der Inspiration sein, um Deine eigene Balance zu finden.

Fazit: Dein Weg zur Balance

Das Leben in Balance zwischen „Hustle Modus“ und Slow Living ist möglich. Du kannst aktiv daran arbeiten, diese Balance zu finden und zu halten. Die Reise beginnt mit der bewussten Reflexion Deiner eigenen Motive und Handlungen. Regelmäßige Pausen und die Natur als Energiequelle unterstützen Dich auf diesem Weg. Die bewusste Wahrnehmung Deiner Gefühle und das Zulassen von Emotionen sind entscheidend, um Deine innere Sicherheit zu stärken. Dabei hat jeder sein individuelles Toleranzfenster und seine persönliche Schutzgrenze.

Das SAFE.-Konzept hilft Dir dabei, Dein eigenes Sicherheitsfenster zu erkennen, zu erweitern und Dich danach auszurichten. Gesunde Grenzen setzen und ein unterstützendes Umfeld wählen, sind weitere Schritte auf dem Weg zur Balance. Die Erlaubnis, Dich gut um Dich selbst zu kümmern und Du selbst zu sein, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Entscheidung für die Aufwärtsspirale, die Dich zu Sicherheit und Integration führt, liegt bei Dir. Lese dazu mehr in meinem Blogbeitrag „Innere Sicherheit“.

Melina Schroff | Heilpraktikerin für Psychotherapie | Bodensee

Melina Schroff –Heilpraktikerin für Psychotherapie

Bodensee
Singen – Radolfzell – Konstanz – CH Schaffhausen

Oftmals wollen wir gute Gewohnheiten in die Tat umsetzen und dann kommt doch mal wieder der Alltag dazwischen. Gerne unterstütze ich Dich dabei, Dein Ziel der persönlichen Balance schneller zu erreichen.

Mit meinem Hypnose-Angebot, das in meinem SAFE-Konzept integriert ist, gelingt es Dir viel leichter, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Tun und Sein zu finden.

8 Inspirationen, wie Du innere Sicherheit gewinnst und in Deinem Körper verankerst

8 Inspirationen, wie Du innere Sicherheit gewinnst und in Deinem Körper verankerst

Die Power der inneren Sicherheit und Integration

Sich sicher im eigenen Körper zu fühlen, ist wie ein sanfter Fluss, der uns in den Zustand des Wohlbefindens bringt. In der hektischen Welt von heute ist es leicht, die Verbindung zu sich selbst zu verlieren. Doch es gibt einen Ort, an dem wir uns geborgen und sicher fühlen können – in unserem eigenen Körper.

Was bedeutet es, sich sicher in seinem eigenen Körper zu fühlen?

  • Du findest smarte Lösungen
  • Du bist kreativ und fühlst Dich im Flow
  • Du strahlst mit positiver Energie
  • Du spürst die Liebe und Verbindung zu Dir selbst und zu Anderen
  • Du bist integriert in Deine Umgebung
  • Du fühlst Dich in Sicherheit und bist geborgen in Dir selbst
  • Du spürst, dass Du allen Situationen gewachsen bist, denen Du begegnest
  • Du handelst aus Klarheit, statt aus Angst und Konditionierung

Die Trennung vom eigenen Körper und der Verlust der Präsenz

Kennst Du diesen inneren Drang nach Kontrolle und Macht? Das Gefühl gefangen zu sein und das Bedürfnis ständig im Überdrive zu laufen, um Deine vermeintliche Machtlosigkeit zu überwinden? Dabei sehnst Du Dich nach Freiheit und Klarheit, aber es fühlt sich oft schwer an, den Weg dorthin zu finden.

Hier liegt die Essenz unseres Wachstums – die Erkenntnis, dass wahre innere Freiheit nicht durch Überkompensation, sondern durch Akzeptanz und bewusstes Handeln erreicht wird. So kannst Du Deinen Drang nach Kontrolle und Macht in kraftvolle Power ummünzen, die Du ganz bewusst für Deine Ziele einsetzt. Du übernimmst das Steuerrad und bestimmst, wohin Dein Schiff segelt.  

Ein gesunder Mensch ist IN SEINEM Körper präsent

Manchmal werden die Gefühle und Sinneseindrücke zu intensiv, und unser Geist versucht, sich vor ihrer Wucht zu schützen. Das ist der Moment, in dem die Dissoziation Einzug hält – eine Trennung von Erinnerung, Identität, Empfindungen und Bewegungen. Als ob wir den Körper verlassen würden, um der Überforderung zu entkommen. In diesen Momenten fühlen wir vielleicht gar nichts mehr – wir sind abgeschnitten von unserem innersten Wesen.

Stress, der unwillkommene Begleiter unseres modernen Lebens, kann zu einer gefährlichen Trennung von unserem Körper führen. Wenn wir uns nicht mehr vollständig in unserem Körper fühlen, beginnen wir ihn abzulehnen oder sind völlig überfordert, ausgelaugt, ohne Energie. Haben kein Vertrauen mehr in uns und unseren Körper. Das Gefühl nichts mehr machen zu können, übermäßiger Sport oder auch strenge Ernährung sind mögliche Wege, diese Lücke zu füllen. Doch Vorsicht, denn auch inmitten der vermeintlichen Lebendigkeit kann eine unterschwellige Ablehnung unseres Körpers lauern.

Die Frage ist also:

Warum tun wir, was wir tun,
und aus welchem inneren Antrieb heraus handeln wir wirklich?

Der Weg der Aufwärtsspirale:

Hier trennt sich der Pfad in zwei Richtungen. Die Abwärtsspirale, die in den Zerfall führt, oder die Aufwärtsspirale, die von Sicherheit und Wohlbefinden getragen wird. Und Du hast die Wahl, für welchen Weg Du Dich entscheidest. Es ist IMMER Deine Entscheidung. Niemand sonst hat die Verantwortung für Dich und Dein Leben.

Stellen wir uns vor, wir machen Sport, um uns lebendig zu fühlen, nicht aus dem Druck heraus, uns nicht schön genug zu finden. In dieser positiven Spirale verstärken unsere Handlungen nicht unsere Unsicherheiten, sondern nähren unsere Lebensfreude. Die Art und Weise, wie wir uns fühlen, beeinflusst direkt, wie wir handeln und wie wir unseren Körper wahrnehmen.

8 Inspirationen, um innere Sicherheit zu erlangen:

#1
Die Macht der Reflexion

Es ist entscheidend, innehaltend zu reflektieren, was uns antreibt. In einem Sog aus Verantwortung, einem negativen – oft unbewussten –Selbstbild und dem Verlangen nach Macht und Kontrolle kann der Wille so stark werden, dass er uns über unsere eigenen Grenzen hinwegführt. Und das in so einem Ausmaß, dass wir mit der inneren Grenzüberschreitung überfordert sind. Doch die wahre Stärke liegt darin, sich bewusst zu führen, sich zu fragen, warum wir das tun, was wir tun, und die Motive hinter unseren Handlungen zu erkennen. Um dann bewusst unsere Grenze zu verschieben.

#2
Regelmäßige Pausen einlegen

Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause. Wie wahr dieser Satz von Elizabeth Barrett Browning ist, merkst Du dann, wenn Du es eine Zeitlang in Deinen Alltag integriert hast. Dafür gibt es viele Wege. Nutze Deine Mittagspause für einen Spaziergang, mache zwischendurch immer wieder ein paar Körperübungen, lege Dich für nur 10 Minuten hin. Sei kreativ und finde Möglichkeiten für Dich! Und zwar unabhängig davon, was Deine Umgebung davon hält. 😉

#3
Gehe raus in die Natur!

Egal, ob im Wald, am Wasser, in den Bergen. Geh dahin, wo Du Dich wohlfühlst und Energie tanken kannst. Draußen bekommst Du einen freien Kopf, stärkst Dein Immunsystem, bekommst bessere Laune und reduziert die Stresshormone in Deinem Körper. Zudem ist wissenschaftlich bewiesen, dass es das Nervensystem beruhigt, wenn wir uns in der Natur aufhalten.

#4
Gefühle bewusst wahrnehmen und zulassen

Nimm Dich, Deine Bedürfnisse, Deine Gefühle und Deine Emotionen wahr und bleibe bei Deiner Wahrnehmung. Auch wenn sie sich im ersten Moment unangenehm für Dich anfühlen. Sie wollen Dir „nur“ was mitteilen und sobald Du sie anhörst, gehen sie. Je stärker Du versuchst wegzuhören, desto lauter klopfen sie an. Bleibe so lange bei Dir, bis Du wieder Du selbst bist. In meinem Blogbeitrag „Emotion Wut“ zeige ich Dir eine Technik, um Emotionen umzuwandeln.

#5
Lerne Nein zu sagen

Unsere Grenzen schützen ein Revier, ein Bereich, der zu uns gehört, über den wir frei und selbstbestimmt verfügen wollen. Für den wir Verantwortung tragen. Wer seine Grenzen kennt, kann am ehesten damit rechnen, in Harmonie mit anderen zu leben – und in Alignment zu sich selbst. Achtsame Grenzen zu setzen ist Übungssache und lässt sich lernen. Erfahre darüber mehr in meinem Blogbeitrag „Gesunde Grenzen setzen“.

#6
Gestalte Dein Umfeld so, dass es zu Dir passt

Kennst Du diese Begegnungen mit Menschen, bei denen Du das Gefühl hast, Dich danach leerer zu fühlen als vorher? Energieräuber sind Menschen, die andere Werte haben als Du und daher nicht zu Dir passen.
Und es gibt die Menschen, bei denen Du Dich geborgen und sicher fühlst. Du kannst Du selbst sein und hast nicht das Gefühl, Dich verstellen zu müssen, um akzeptiert zu werden. Diese „Energiegeber“ hören Dir zu, stellen Fragen und helfen Dir Deine eigenen Lösungen zu finden, statt Dir alles vorgeben zu wollen.
Schau Dir Dein Umfeld genau an und überlege Dir sehr genau, wem Du Deine Energie schenkst und wer Dir guttut!

#7
Nutze positive Worte und Gedanken

Beobachte Dich mal ganz bewusst ein paar Tage lang, wie Du über Dich selbst denkst und sprichst. Wie oft kommt Dein innerer Kritiker zum Vorschein und haut Dir mal wieder gewaltig auf den Kopf? Viele innere Unsicherheiten entstehen in unserem Kopf und haben gar nichts mit der Realität zu tun. Wir interpretieren etwas und bauen Gedankenspiralen auf, lassen das Kopfkino rasen. Wenn Du das merkst, sage innerlich STOP und sage Dir bewusst positive Worte und denke gut über Dich, sei liebevoll zu Dir selbst. Jeden Tag, immer wieder aufs Neue. Ich rede hier nicht davon, dass Du Dir alles schönreden und Dinge unter den Teppich kehren sollst. Vorrangig geht es darum, Dich selbst gut zu behandeln, mit Selbstmitgefühl, Geduld und Toleranz. Sei Dir selbst Dein bester Freund und behandle Dich auch so. Wenn Du innerlich stark bist und Dich so akzeptierst wie Du bist, kannst Du es auch mit den dunkleren Seiten in Dir und der Welt aufnehmen. 😉

#8
Erlaube Dir, Du zu sein

Mit all Deinen Facetten, mit all Deinen Seiten. Sei ehrlich zu Dir und anderen und zeige Dich authentisch. Halte nicht aus Angst Deine eigene Wahrheit zurück.

Fazit:

Die Reise zur Sicherheit und Integration in unserem Körper ist ein Tanz zwischen Präsenz und Reflexion, zwischen Fokus und Akzeptanz. Es geht darum, sich bewusst zu führen, die Motive hinter unseren Handlungen zu verstehen und den Weg der positiven Spirale zu wählen. In diesem Raum der Klarheit und inneren Freiheit können wir den Fluss des Lebens im eigenen Körper spüren, uns lebendig und verbunden fühlen. Die Tür zur Sicherheit in uns selbst steht offen – es liegt an uns, hindurchzuschreiten und die Reise anzutreten.

Melina Schroff | Heilpraktikerin für Psychotherapie | Bodensee

Melina Schroff –Heilpraktikerin für Psychotherapie

Bodensee
Singen – Radolfzell – Konstanz – CH Schaffhausen

Überwältigende Gefühle und Sinneseindrücke oder zu viel Stress (positiver und negativer!) lassen uns manchmal das Gefühl für uns selbst und unseren eigenen Körper verlieren.

Oftmals finden wir aus dieser Spirale ohne Hilfe von außen nicht mehr raus. Mit meinem SAFE.-Konzept unterstütze ich Dich dabei, Dich selbst bewusst wahrzunehmen und durch Klarheit und innere Sicherheit Deine Ziele zu erreichen und Deine Leben bewusst zu gestalten.

Gesunde Grenzen setzen – Nein sagen will geübt sein

Gesunde Grenzen setzen – Nein sagen will geübt sein

Was heißt das denn nun genau, Grenzen zu setzen?

  • Du weißt, wer Du bist, was Dich ausmacht. Du kennst Deine Werte und bist Dir im Klaren darüber, was Dir im Leben wichtig ist.
  • Im Großen und Ganzen kannst Du Dich selbst akzeptieren – so wie Du bist. Mit allen Deinen Merkmalen, Gedanken und Emotionen.
  • Du nimmst Deine eigenen Bedürfnisse wahr und kommunizierst diese klar und ruhig nach außen.
  • Du lässt Vergangenes los und gehst auf Abstand zu Menschen und Situationen, die Dir Energie rauben oder Dich negativ belasten.
  • Du übernimmst Verantwortung NUR für Dich selbst. Dadurch fühlt sich Dein Leben wieder viel leichter an. Wenn Du bei Dir bist, kannst Du auch Deinen Mitmenschen verantwortungsvoll begegnen. Bestes Beispiel: Kinder. Diese haben am meisten von Dir, wenn Du Dich gut fühlst und authentisch bist.

Wenn andere unsere Grenzen überschreiten

Eine der Ursachen, warum wir unsere Balance verlieren ist ganz häufig, dass andere Menschen unsere Grenzen überschreiten. Jemand greift Dich persönlich an, macht Dich schlecht, akzeptiert Deine Werte nicht, lehnt Deine Persönlichkeit ab oder dringt zu weit in Deine Privatsphäre ein. Du fühlst Dich ungerecht behandelt, evtl. wertlos. Hast das Gefühl, an dieser Stelle keine Kontrolle zu haben. Dabei ist es völlig egal, ob Dich jemand absichtlich provoziert oder unbeabsichtigt. Das Relevante dabei: Du lässt Dich provozieren. Du bemerkst, wie es anfängt in Dir zu brodeln und wie Du innerlich wütest. Vielleicht bricht es auch sofort und willkürlich aus Dir aus. Erfahre mehr darüber, wie Du die Emotion Wut in eine kraftvolle Energie wandeln kannst.

Grenzen zu setzen bedeutet Macht und Unabhängigkeit

Unsere Grenzen schützen ein Revier, ein Bereich, der zu uns gehört, über den wir frei und selbstbestimmt verfügen wollen. Für den wir Verantwortung tragen. Spannungen und Konflikte entstehen immer an Grenzen. Wer seine Grenzen kennt, kann am ehesten damit rechnen, in Harmonie mit anderen zu leben – und in Alignment zu sich selbst.

Es wird immer wieder Menschen in Deinem Leben geben, die negative Gefühle in Dir provozieren, Deine Grenzen austesten und diese überschreiten (wollen). Wie Du darauf reagierst, ist dabei ganz alleine Deine Entscheidung, Deine Einstellung, Dein Mindset.

Grenzen zu setzen und einzufordern, ist eine Fähigkeit, die man lernen kann. Zudem ist es ein Kreislauf. Je mehr Du Dich selber spürst und Dich selber kennst, desto natürlicher strahlst Du Deine Grenzen aus.

Je stärker Du Deine Grenzen von innen heraus ausstrahlst, desto weniger musst Du sie verteidigen. Denn das geschieht dann ganz automatisch, ohne Kraftaufwand. Je stärker Du Deine Grenzen wahrst, desto mehr Eigenverantwortung übernimmst Du und wirst dadurch unabhängiger von der Außenwelt.

Sagst Du manchmal Ja, obwohl Du „Nein“ denkst?

Das passiert uns allen. Wir sind Bindungswesen und möchten geschätzt und gemocht werden. In früheren Zeiten war es lebenswichtig, zu einer Gruppe dazuzugehören. So haben wir große Angst davor, aufgrund der gesetzten Grenzen Ablehnung zu erfahren. Vielleicht spürst Du auch einen großen inneren Leistungsdruck und das Gefühl Dich ständig beweisen zu müssen.

Merker zum Thema Grenzen setzen:

Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere uns gerne hätten

Mein Tipp, um Deine Grenzen zu wahren:

Beobachte Dich selbst, wie Du auf fremdes Verhalten reagierst, was Deine Grenzen überschreitet. Und dann überlege Dir, ob Du Deine Grenzen für Dich wirklich festgelegt hast und ob Du diese auch nach außen hin klar und deutlich zeigst und kommuniziert.

Jeder von uns tickt unterschiedlich, so hat jeder sein ganz individuelles Toleranzfenster und seine persönliche Schutzgrenze. Das SAFE.-Konzept hilft Dir dabei, Dein eigenes Sicherheitsfenster zu erkennen, zu erweitern und Dich danach auszurichten.

Du hast jedes Recht, Dich erst mal an die erste Stelle zu setzen. Je stärker Du Deine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen kannst, desto stärker wirst Du auch die Bedürfnisse Deiner Mitmenschen wahrnehmen können. So kommt auch automatisch mehr Harmonie in Deine Beziehungen.

Zu viel Verantwortung, zu wenig eigene Grenzen.

Im Leben können wir manchmal in die Falle tappen, zu viel Verantwortung zu übernehmen, nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere. Dabei verlieren wir oft aus den Augen, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse vernachlässigen.

Um diesem Hamsterrad zu entkommen und ein gesundes Gleichgewicht zu finden, ist es wichtig, Grenzen zu setzen. Doch dies kann sehr anstrengend und ineffektiv sein, wenn wir versuchen, diese Grenzen von außen mit unserem Verstand aufrechtzuerhalten. Stattdessen sollten wir lernen, von innen heraus zu fühlen, wer wir wirklich sind, was wir wollen und was uns wichtig ist.

Wenn Du Dir Deiner Bedürfnisse, Wünsche, Werte, Ziele und Grenzen sehr bewusst bist, lernst Du, für Dich einzustehen.

Gesunde Grenzen entstehen automatisch, wenn wir in uns Sicherheit und Klarheit finden. Wenn wir uns selbst bewusst sind und unsere eigenen Ziele und Werte kennen, können wir unseren Fokus darauf richten. Indem wir uns selbst führen, gewinnen wir innere Freiheit und erlangen die Kontrolle über unser eigenes Leben (zurück).

Was hilft Dir, ins Gleichgewicht zu kommen, um Deine Grenzen zu wahren?

Ein hilfreicher Vergleich ist der Baum mit seinen Wurzeln. Der Baum ist stark und stabil, weil er seine Wurzeln tief in die Erde hineinwachsen lässt. Diese Wurzeln geben ihm Halt und verankern ihn fest im Boden. Äußere Einflüsse wie Wind und Wetter können ihm wenig anhaben, da er seine innere Stabilität gefunden hat.

Ähnlich ist es bei uns Menschen. Wenn wir herausfinden, was uns erdet und wieder in Balance bringt, können wir gesunde Grenzen setzen. Es geht darum, uns selbst zu erkennen, uns unserer Werte und Bedürfnisse bewusst zu sein. Indem wir uns auf unsere innere Stimme verlassen und auf unsere Bedürfnisse achten, können wir Grenzen setzen. Wir lernen, uns selbst zu respektieren und auch anderen gegenüber klar und deutlich zu kommunizieren. Dabei gewinnen wir eine neue Form der Freiheit, da wir nicht mehr in der Last der Verantwortung für andere ertrinken.

Gesunde Grenzen setzen bedeutet nicht, egoistisch zu sein oder sich von anderen abzuschotten. Vielmehr geht es darum, ein gesundes Gleichgewicht zu finden und unsere eigenen Bedürfnisse mit den Bedürfnissen anderer in Einklang zu bringen. Es erfordert Mut und Selbstreflexion, sich bewusst zu machen, was uns guttut und was uns belastet.

Wenn wir unsere eigenen Grenzen kennen und achten, schaffen wir ein Umfeld, das uns unterstützt und in dem wir unser volles Potenzial entfalten können. Wir gewinnen an Energie, Motivation und Lebensfreude.

Melina Schroff | Heilpraktikerin für Psychotherapie | Bodensee

Melina Schroff –Heilpraktikerin für Psychotherapie

Bodensee
Singen – Radolfzell – Konstanz – CH Schaffhausen

Möchtest auch Du lernen, Deine Bedürfnisse und Werte bewusst wahrzunehmen und diese klar nach außen zu kommunizieren? Ich helfe Dir durch innere Sicherheit zu mehr Fokus und Klarheit zu gelangen. So, dass Du Dich selber wieder besser spürst und Dich auch nach außen so zeigst wie Du im Inneren bist.

Emotion Wut: wie Du Deine Wut in zielorientierte Ambition umwandeln kannst

Emotion Wut: wie Du Deine Wut in zielorientierte Ambition umwandeln kannst

Gefühle und Emotionen – Superpower Wut.


Spür das lodern, BEVOR der Vulkan (= Aggression) ausbricht.

Jedes unangenehme Gefühl, wie z.B. Wut, ist ein Ausdruck von Bedrohung und somit Angst. Jedes angenehme Gefühl ist ein Ausdruck von Sicherheit, weil wir darin keine Bedrohung sehen.

Unangenehmes, wie Wut, möchten wir meist gar nicht wahrnehmen. Aber genau da liegt das enorme Wachstumspotential für Dich.

Oft ist es schon eine Kleinigkeit, ein falsches Wort, eine beleidigende Geste, ein komischer Blick – und schon kocht in uns eine heftige Emotion hoch: Wut. Innerhalb von Sekunden werden wir überrumpelt, fühlen uns völlig machtlos und unser Handeln wird nicht mehr von klarer Logik und sachlichem Verstand bestimmt. Wir werden kopflos. Der Säbelzahntiger in uns übernimmt das Steuer. Zorn führt zu Verletzungen, zu Gewalt und Vernichtung.

In unserer Gesellschaft hat die Wut oft einen negativen Beigeschmack, weil wir oft nicht wissen, wie wir damit umgehen können. Wir haben es nicht gelernt. Als moderner Teamplayer, der 100 Bälle gleichzeitig jonglieren kann, und dabei stets seine Coolness und Contenance bewahrt, zeigt man seine Wut nicht.

Wut kommt in den unterschiedlichsten Momenten hoch, vor allem wenn Du Kränkungen und ungerechte Behandlungen erfahren hast, auch in Wut auf Dich selbst. Weil Du wieder etwas nicht geschafft hast, wieder nicht so reagiert hat wie Du doch eigentlich sein möchtest. Angestaunter Zorn kann zu Depressionen, Ziellosigkeit und Hilflosigkeit führen. Genauso auch zu körperlichen Symptomen wie Übelkeit, Magen-Darm-Problemen usw.

Generell reagiert Dein Körper unbewusst und somit automatisch mit dem Flucht- oder Kampfmodus. Je nachdem, wozu Du von Deiner Natur her tendierst oder auch konditioniert worden bist.

Lerne hier eine Lösung kennen, wie Du die Wut bremst, bevor sie Dich übermannt:
Wut umwandeln in positive Energie

Die zwei Wut-Typen:
Der People-Pleaser vs. notorischer Hitzkopf

Oftmals erleben wir in der Gesellschaft zwei Möglichkeiten, wie wir mit der Wut umgehen.

1. Du bewahrst nach Außen Deine Fassung
Die unterdrückte Wut richtet sich nach innen und implodiert. Absoluter Stress für Dich und Deinen Körper!

2. Du wirst aggressiv und zeigst Deine Wut sehr offen
Genauso wenig hilfreich ist es, Deiner unkontrollierten Wut freien Lauf zu lassen. Schreien, Schlagen, mit Dingen um sich werfen und verbale Ausbrüche sind genauso wenig angebracht und schlussendlich schadest Du Dir damit selbst.

Es gibt also zwei grundlegende Typen, die sich in der Intensität aber sehr unterscheiden können. Hier die grundsätzlichen Merkmale und typischen Verhaltensmuster:

People-Pleaser

Der Wut-Unterdrücker, der es anderen recht machen möchte und sich deswegen oft leise verhält. Vielleicht kennst Du das. Im Prinzip weißt Du wer Du bist, was Du kannst, wie Du fühlst und hast auch eine klare Meinung. Aber dann passiert es: Jemand verletzt oder beleidigt Dich, greift Dich an. Sofort kommt ein beklemmendes Gefühl in Dir hoch, das richtig tief geht. So, dass bei Dir hängen bleibt „Ich bin falsch“. Also noch viel tiefer als nur das Gefühl „Ich habe etwas falsch gemacht“. Aus diesem Grund nimmst Du Dich und Deine Bedürfnisse zurück und sagst nichts oder tust so, als ob alles ok wäre.

Notorischer Hitzkopf

Der Aggressionstyp dagegen hat bei Situationen, die ihn triggern, das Gefühl kämpfen zu müssen. Für die eigene Meinung, seine Werte und vor allem dafür klare Grenzen zu ziehen. Der Hitzkopf neigt zu willkürlichen Ausrastern und unverhältnismäßigen Reaktionen. Auch hier ist es erst mal wichtig den Zorn für sich selbst wahrzunehmen, um dann einen Schritt zurückzutreten und erst einmal tief zu atmen. Dein Unterbewusstsein ist aber so programmiert, dass Du in Trigger-Situationen nicht mehr sachlich und selbstbeherrscht agieren kannst.

Wut hat zwei Seiten: Wut gibt uns auch Kraft

Richtig genutzt kann Wut auch sehr wertvoll sein. Indem sie anderen klare Grenzen aufzeigt, Warnsignale sendet, von innerer Spannung befreit, Einsichten in uns selber schenkt und zu Veränderungen auffordert.

Wut ist somit eine unglaublich starke Antriebskraft und kann der Auslöser für Veränderungen sein. Mit der ganzen geballten Kraft zeigt sie Dir sehr deutlich, was Dich wirklich bewegt und was Deine Werte sind. Eindeutig Flagge zu zeigen und Dich zu einem deutlichen Ja oder Nein zu bekennen.

Du musst nur lernen, wie Du diese plötzliche aufkommende Wut in eine konstruktive Richtung lenkst. Je mehr innere Sicherheit Du in Dir selber verspürst, desto klarer bist Du in Deiner Kommunikation und kannst klare Grenzen für Deine Mitmenschen ziehen, BEVOR die Wut Dich so übermannt.

Mögliche Auslöser für Wut

Generell geht es immer um die Wahrnehmung einer Bedrohung.

  • Ich fühle mich angegriffen, deshalb verteidige ich mich.
  • Ich fühle mich abgelehnt und beurteilt, es kommt das Gefühl hoch „ich bin falsch, so wie ich bin“
  • Ich habe etwas ganz anderes erwartet und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt
  • Gefühl der Machtlosigkeit, da ich hier keine Veränderungen bewirken kann
  • Unfaire Behandlung: das lasse ich mir nicht gefallen!

Das eigene Toleranzfenster und die persönliche Schutzgrenze sind bei jedem Menschen komplett unterschiedlich! Abhängig von Deiner Persönlichkeit und Deinen bisherigen Lebenserfahrungen.

Durch Fokus, Klarheit und innere Sicherheit lernst Du, mit Druck, Ängsten und Zwängen umzugehen. Das SAFE.-Konzept hilft Dir dabei, Deinen Kopf wieder klar zu bekommen. Mehr erfahren

Wie können wir die Energie der Wut für uns nutzen?

Die gute Nachricht: Emotionen kann man steuern und regulieren. Denn Du kannst Dein Stressnetzwerk trainieren wie einen Muskel. Egal, zu welchem Typ Du gehörst oder ob sich das je nach Situation unterscheidet. Wichtig ist jedoch, dass Du zunächst wieder in einen neutralen Zustand kommst. Dann kannst Du Deine Wut in zielorientierte Ambition umwandeln.

Eine Technik, um Wut in positive Energie zu verwandeln

Dazu gibt es eine einfache Übung, die Dir im akuten Wutanfall, aber auch generell hilft. Diese Methode von SAFE-Therapie hilft Dir dabei, Dein Unterbewusstsein zu steuern. Denn dieses bestimmt zu 80%, was Du denkst und somit fühlst.

Wenn Du die Wut hochkommen spürst, heißt das in dem Moment einfach, dass dieses Gefühl von Dir wahrgenommen werden möchte. Und mit Hilfe dieser Wahrnehmung hast Du Zugriff auf Dein Unterbewusstsein und kannst es kontrolliert steuern und Dich somit selbst führen.

#1
Atme!

Atme 5x tief ein und aus, um bei Dir und Deinem Körper anzukommen

#2
Spür das Gefühl

Spür das Gefühl (egal welches) und benenne wie es Dir gerade geht. z.B. „Ich bin stinksauer“.
-> Der Trigger/die Geschichte, was Dir gerade passiert, ist in dem Moment unwichtig!

#3
Was fühlst Du in Deinem Körper?

Zähl bis 90 und konzentriere Dich auf das vorhandene Gefühl. Wie fühlt es sich gerade in meinem Körper an? z.B. Enge in der Brust, mein Herz explodiert gleich usw.

#4
Überlege Dir, welches Gefühl Du fühlen WILLST

Stell Dir nun das Gefühl, was Du spüren möchtest, intensiv vor.
Woher kennst Du es? Wo spürst Du es? WIE fühlt es sich an?

#5
Verinnerliche das Gefühl, dass Du fühlen WILLST

Zähl nochmal bis 90 und konzentriere Dich auf das Gefühl, was Du fühlen MÖCHTEST.
Wie fühlt es sich in Deinem Körper an? z.B. warm, mein Körper ist entspannt, meine Gedanken sind ruhig

#6
Was benötigst Du jetzt für DICH, um Dich wieder sicher zu fühlen?

Überlege Dir, was Du jetzt gerade brauchst, um Dein Anliegen sachlich hervorzubringen und wieder ganz bei Dir zu sein. z.B. ein Glas Wasser, frische Luft, eine Umarmung, Bewegung, Lieblingsmusik o.ä.

Melina Schroff | Heilpraktikerin für Psychotherapie | Bodensee

Melina Schroff –Heilpraktikerin für Psychotherapie

Bodensee
Singen – Radolfzell – Konstanz – CH Schaffhausen

Wenn Du lernen willst, Deine Wut in Energie und Kraft umzuwandeln und für Deine Zwecke zu nutzen, lass uns reden. Ich helfe Dir durch innere Sicherheit zu mehr Fokus und Klarheit zu gelangen. So, dass Du Deine Gefühle und Emotionen bewusst lenken und steuern kannst.

Abschalten nach der Arbeit – 4 wichtige Fragen, die Du Dir stellen solltest

Abschalten nach der Arbeit – 4 wichtige Fragen, die Du Dir stellen solltest

Kopf aus und rein in den Feierabend

Du fragst Dich, wie Du es schaffst Dich auch nach Feierabend lebendig und entspannt zu fühlen? Ganz egal wie Dein Tag verlaufen ist. Auch wenn er vielleicht stressig und nervig war und Du die ganze Verantwortung, die auf Deinen Schultern lastet, immer noch spürst.

Oft genug sind Deine Akkus nach der Arbeit ziemlich leer. Vielleicht merkst Du das selbst erst mal gar nicht, weil Dein Körper noch vollgepumpt ist mit Adrenalin. Vielleicht fühlst Du noch die Anspannung Deines heutigen Marathons in Dir. Jetzt benötigt Dein Körper und Dein Mind erstmal die Cool-Down Phase. Du möchtest nur abschalten und entspannen. Oft folgst Du dabei der gleichen Gewohnheit. Du machst Feierabend, fährst nach Hause, isst etwas und dann machst Du es Dir erst mal auf der Couch gemütlich. Surfst stundenlang durch YouTube Shorts oder Instagram oder lässt Dich vom Fernsehen berieseln. Oder Du kümmerst Dich immer zuerst um alle notwendigen, teils lästigen Alltagspflichten, bevor Du Dir Zeit für Dich nimmst.

Fühlst Du Dich dadurch lebendig? Oder eher frustriert und müde, erschlagen vom Alltag. Diese Abendroutine bringt Dich kein Stückchen weiter. Weder Deinen Zielen, noch Deiner Gesundheit, noch Deiner Lebensfreude.

Zeit Deine Gewohnheiten für den Feierabend zu verändern

Nur wie, wenn der innere Schweinehund und die Bequemlichkeit doch so laut nach Entspannung rufen? Übrigens, das berieseln lassen von digitalen Medien führt nur vermeintlich zur Entspannung. Wir denken es zwar. Stattdessen ist aber unser Nervensystem ständig damit gefordert die permanenten Informationen zu verarbeiten und zu transformieren. Also eher ein ziemlicher Kraftakt und kontraproduktiv um Dich wirklich zu entspannen.

Mein Tipp: Lass erst mal alle Pflichten weg und kümmere Dich um Dich und Deinen Körper. Dafür reichen schon ein paar Minuten täglich. Wenn Du etwas machst, worauf Du so richtig Bock hast laden sich Deine Akkus wieder auf.

Ach ja – ganz wichtig: Feierabend ist Feierabend. Keine beruflichen Mails, Telefonate etc. mehr! Auch wenn Du selbständig bist. Definiere feste Arbeitszeiten und halte Dich daran. Mehr quality time für Dich und Deine Family ist am Ende vom Tag wichtiger als ständige Erreichbarkeit.

4 wichtige Fragen um herauszufinden was Dich nach der Arbeit in den Modus Spannung – Entspannung bringt

Signalisiere Deinem Körper und Deinem Geist, dass es Zeit ist, einen Gang zurückzuschalten und sich zu entspannen. Stelle dabei erst mal die Alltagspflichten hinten an. Du bist gerade wichtiger.

Melina Schroff | Heilpraktikerin für Psychotherapie | Bodensee Singen | Blog Abschalten nach der Arbeit | Mann beim Meditieren

1. Entspanne ich besser alleine oder mit anderen zusammen?

Tankst Du auf, indem Du Dich mit anderen Menschen triffst und Dich austauschst oder benötigst Du erst mal Zeit nur für Dich selbst? Was benötigst Du, um wieder in Deine Balance zu kommen und Kraft zu tanken?

2. Welche Entspannungsroutine tut mir gut? Auf was habe ich so richtig Lust?

Signalisiere Deinem Körper und Deinem Geist, dass es Zeit ist, einen Gang zurückzuschalten und sich zu entspannen. Stelle dabei erst mal die Alltagspflichten hinten an. Du bist gerade wichtiger.

Das kann ein kurzer Spaziergang sein, Musik hören / machen, meditieren, ein Buch lesen, unter die Dusche stellen usw. Es hilft, wenn es komplett konträr zu Deiner Arbeit ist. Auch Zeit draußen in der Natur bringt den Stresspegel wissenschaftlich nachgewiesen nach unten.

Was würde Dir helfen? Fange ruhig auch mit nur wenigen Minuten an. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Dann hast Du wieder neue Energie und kannst Dich auch wieder besser Deinen Pflichten zuwenden. Und das Beste daran – diese fühlen sich gar nicht mehr so dramatisch an, weil Du wieder Energie hast und sich Deine Schultern wieder leichter anfühlen.

3. Wie kann ich meinen Medienkonsum reduzieren?

Eine Herausforderung?! Sind wir es doch alle gewohnt 24/7 erreichbar zu sein. Fange in kleinen Schritten an, ich kann es Dir nur wärmstens empfehlen! Nichts bringt mich mehr in die Entspannung als nicht ständig aufs Handy zu schauen oder vor dem Fernseher zu sitzen. Schalte Dein Handy z.B. ab 20 Uhr konsequent aus und lasse den Fernseher mal an 2 oder 3 Abenden ganz aus.

4. Welche Bewegung tut mir gut?

Möchte ich mich so richtig auspowern und meinen Körper spüren oder reicht mir moderate Bewegung, die mich in die Entspannung bringt?

Kleiner Tipp am Rande für alle Bewegungsmuffel 🙂
Dein Körper kann nur in die Entspannung kommen, wenn er in der Anspannung war. Und damit meine ich nicht die mentale Anspannung, weil der Tag anstrengend war, sondern die körperliche. Es muss kein Power-Workout sein. Ein BEWUSSTER Spaziergang für den Anfang ist auch schon super. Oder schüttle einfach mal Deinen ganzen Körper oder tanze zu Deiner Lieblingsmusik. Bewegung hilft Dir dabei Dich besser zu fühlen, Deine Gesundheit zu stärken, Dich besser zu entspannen, besser zu schlafen, Dein Gedankenkarussel zu reduzieren und Dich lebendig zu fühlen! Dein Selbstbewusstsein steigt automatisch, wenn Du Dich in Deinem Körper fitter und leistungsfähiger fühlst. Und dafür musst Du nicht für einen Marathon trainieren. Kleine Bewegungseinheiten helfen schon!

Es ist wichtig für Dich herauszufinden was für Dich als Entspannungs-Ritual nach der Arbeit funktioniert. Denn jeder tickt anders. Finde ein Gleichgewicht was für Dich persönlich passt.

Experimentiere mit verschiedenen Strategien und Routinen, um herauszufinden, was Dir hilft, wie Du am schnellsten in den Entspannungsmodus kommst und Deine persönliche Zeit zu genießen.

Nun hast Du für Dich schon mal herausgefunden, was Dir hilft nach Feierabend in die Entspannung zu kommen, ohne einfach nur auf der Couch zu versacken.

Jetzt geht es darum, daraus wirklich eine Abendroutine zu entwickeln, die Dir dabei hilft, nach der Arbeit effektiv zu entspannen. Und zwar so, dass es nachhaltig ist und es sich nicht mehr nach Aufwand anfühlt. Weil es direkt vom Unterbewusstsein gesteuert wird.

#1
Setze Dir klare Ziele und fange mit kleinen Schritten an:

z.B. nach Feierabend mache ich erst mal 30 Minuten einen Spaziergang, bevor ich nach Hause fahre.

#2
Mache es regelmäßig:

Lieber täglich ein paar Minuten direkt nach Feierabend in die Entspannung kommen, statt sich einmal in der Woche einen freien Abend gönnen.

#3
Verbinde Dich mit dem Gefühl, wie gut Du Dich fühlst, wenn Du nach Feierabend energiegeladen bist:

Sicher kennst Du die bekannte 21-Tage-Formel. Es bringt nichts, Deine neue Routine nur stupide umzusetzen. Verbinde Dich immer wieder damit, wie gut es sich anfühlt nach Feierabend entspannt, gut drauf und präsent zu sein. Auch wenn Du inneren Widerstand spürst, bleibe genau bei dieser Wahrnehmung. Wie fühlt es sich an, was für Gedanken sind da? Und dann fragst Du Dich, wie Du Dich stattdessen fühlen WILLST. Und was Du dafür benötigst, dass Du dich so fühlst. Und dann darfst Du ins Handeln kommen.

Melina Schroff | Heilpraktikerin für Psychotherapie | Bodensee

Melina Schroff –Heilpraktikerin für Psychotherapie

Bodensee
Singen – Radolfzell – Konstanz – CH Schaffhausen

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